Dr. Hans Jochen Genthe
* 27.7.1927 + 5.8.2020

In diesem öffentliches Kondolenz-Buch haben Menschen, die Dr. Hans Jochen Genthe kannten, Eindrücke aus Begegnungen mit ihm hinterlassen, nachdem er am 5. August 2020 im Alter von 93 Jahren verstorben ist.
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Lieber Hans-Albert Genthe,
Ihnen und Ihren Angehörigen wünsche ich Trost und Beistand in der Trauer um Ihren Vater.
Als gebürtige Mühlhäuserin werde auch ich ihn in besonderer Erinnerung behalten. Als wir 1984 nach Erfurt kamen, wurde mir die Dozentenstelle für Psychologie an der Predigerschule angeboten und so lernte ich Dr. Genthe in der Dozentenkonferenz kennen und schätzen. Sein Dialekt ließ ihn mir sofort vertraut erscheinen und seine eigene, fein ironische, von Wissen und Weisheit bestimmte Art der Kommunikation hat mir sehr gefallen. Wie wichtig waren solch unabhängige, furchtlose, eigensinnige Geister wie er gerade in der Zeit der DDR-Diktatur! Aber auch darüber hinaus waren seine Vorträge zu theologischen und geschichtlichen Themen ein Gewinn: immer eloquent, lebendig und horizonterweiternd. Er war unser Übernachtungsgast und Mitreisender bei mehreren "Biblischen Reisen", wo er ebenfalls zum Wohl der Gruppe seine scheinbar unerschöpfliches Wissen einbringen konnte. Jetzt müssen wir von ihm Abschied nehmen und denken zurück an ihn in Dankbarkeit und Freude, ihn gekannt und erlebt zu haben. Wir werden ihn nicht vergessen.
Ihnen und Ihren Angehörigen wünsche ich Trost und Beistand in der Trauer um Ihren Vater.
Als gebürtige Mühlhäuserin werde auch ich ihn in besonderer Erinnerung behalten. Als wir 1984 nach Erfurt kamen, wurde mir die Dozentenstelle für Psychologie an der Predigerschule angeboten und so lernte ich Dr. Genthe in der Dozentenkonferenz kennen und schätzen. Sein Dialekt ließ ihn mir sofort vertraut erscheinen und seine eigene, fein ironische, von Wissen und Weisheit bestimmte Art der Kommunikation hat mir sehr gefallen. Wie wichtig waren solch unabhängige, furchtlose, eigensinnige Geister wie er gerade in der Zeit der DDR-Diktatur! Aber auch darüber hinaus waren seine Vorträge zu theologischen und geschichtlichen Themen ein Gewinn: immer eloquent, lebendig und horizonterweiternd. Er war unser Übernachtungsgast und Mitreisender bei mehreren "Biblischen Reisen", wo er ebenfalls zum Wohl der Gruppe seine scheinbar unerschöpfliches Wissen einbringen konnte. Jetzt müssen wir von ihm Abschied nehmen und denken zurück an ihn in Dankbarkeit und Freude, ihn gekannt und erlebt zu haben. Wir werden ihn nicht vergessen.