Dr. Hans Jochen Genthe
* 27.7.1927 + 5.8.2020

Dr. Hans Jochen Genthe

Dieses ist ein öffentliches Kondolenz-Buch, zu dem alle eingeladen sind, Person und Werk des Verstorbenen zu würdigen und ein paar persönliche Worte zu hinterlassen.

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32 Einträge
Peter Voß (über E-Mail Angret Voß) Peter Voß (über E-Mail Angret Voß) aus Hamburg schrieb am 11/08/2020:
Der HERR, der gütig ist, wolle gnädig sein allen, die ihr Herz darauf richten, Gott zu suchen.
2.Chron. 30,18
Sehr geehrte Familie Genthe,
zu allen, die um Hans-Jochen Genthe trauern, gehört auch seine ausgedehnte Studentenschaft, in deren Namen ich diese Adresse an Sie richte. Als Neutestamentler hat er uns gelehrt, Gott vor allem in den biblischen Texten zu suchen, deren Lebendigkeit er uns in einmalig systematischer Art erschloß. Wir werden darum sein Andenken stets in Ehren halten.
In Gottverbundenheit
Ihr Peter Voß
Hamburg, 11. August 2020
Sigrid Rothe Sigrid Rothe aus Erfurt schrieb am 11/08/2020:
Lieber Hans-Albert Genthe,
Ihnen und Ihren Angehörigen wünsche ich Trost und Beistand in der Trauer um Ihren Vater.
Als gebürtige Mühlhäuserin werde auch ich ihn in besonderer Erinnerung behalten. Als wir 1984 nach Erfurt kamen, wurde mir die Dozentenstelle für Psychologie an der Predigerschule angeboten und so lernte ich Dr. Genthe in der Dozentenkonferenz kennen und schätzen. Sein Dialekt ließ ihn mir sofort vertraut erscheinen und seine eigene, fein ironische, von Wissen und Weisheit bestimmte Art der Kommunikation hat mir sehr gefallen. Wie wichtig waren solch unabhängige, furchtlose, eigensinnige Geister wie er gerade in der Zeit der DDR-Diktatur! Aber auch darüber hinaus waren seine Vorträge zu theologischen und geschichtlichen Themen ein Gewinn: immer eloquent, lebendig und horizonterweiternd. Er war unser Übernachtungsgast und Mitreisender bei mehreren "Biblischen Reisen", wo er ebenfalls zum Wohl der Gruppe seine scheinbar unerschöpfliches Wissen einbringen konnte. Jetzt müssen wir von ihm Abschied nehmen und denken zurück an ihn in Dankbarkeit und Freude, ihn gekannt und erlebt zu haben. Wir werden ihn nicht vergessen.
Monika Graff geb. Wagner Monika Graff geb. Wagner aus Erfurt schrieb am 11/08/2020:
Lieber Hans-Albert,
auch ich bin in der unmittelbaren Nähe von Hans Jochen Genthe aufgewachsen. Er hat mein Leben in der Kindheit, in der Jugend und auch im erwachsenen Alter begleitet, er hat mich konfirmiert und getraut. Er hatte so viel zu erzählen und ich habe mich auf jeden Donnerstag gefreut, an dem die junge Gemeinde in seinem gemütlichen Zimmer zusammen kam, um selbst gewählte oder von ihm ausgesuchte Themen zu diskutieren. Er hat seine Standpunkte immer unerschütterlich vertreten und sich damit auch manchmal in Gefahr begeben.Ich bin froh ihn gekannt zu haben haben und dankbar auf den guten Einfluss, den er auf mein Leben hat. Das schreibe ich auch im Namen meiner Mutter Ruth Wagner, die leider momentan dazu nicht in der Lage ist.

Monika Graff
Kai Wagner und Eun-jeong Kim Kai Wagner und Eun-jeong Kim aus Frankfurt am Main schrieb am 10/08/2020:
Lieber Hans-Albert Genthe,
liebe Angehörige und Freunde von Hans Jochen Genthe,
als ein Nachbarkind von Hans-Jochen Genthe habe ich immer voll Ehrfurcht aber auch Zuneigung auf diesen Mann von Geist und Witz geschaut und ihn als zuverlässige Wissensquelle mit all meinen unbedarften schulischen Fragen während des Abis und des Studiums behelligen dürfen. Ich werde nie die für mich eindrückliche Bibliothek, den Geruch nach Pfeifentaback, das beinahe schelmische wissende Lächeln, dass nie überheblich war, vergessen und in mir tragen. Unglaublich, wie unbeugsam und geradlinig er sich gerade in den schwierigen Zeiten der DDR als Mann der Gerechtigkeit vor seine Gemeinde und den Einzelnen gestellt hat, wo es keine wirkliche Rechtsstaatlichkeit gegeben hat.
Lieber Gott, danke dafür, dass du mir diesen Menschen, deinen Diener, hast meinen Weg kreuzen lassen!
In Liebe und Dankbarkeit Kai Wagner und Familie
Barbara Gernand Barbara Gernand aus Berkatal schrieb am 10/08/2020:
Lieber Herr Hans Genthe,
mit traurigen Gedanken habe ich Kenntnis vom Tode ihres Vaters erhalten. Ich durfte ihn in Eschwege eine geringe Zeit pflegen und schätzte ihn als ein sehr höflichen und wertschätzenden Menschen. Ich hätte stundenlang mit ihm über Gott und die Welt unterhalten können, gemeinsam mit der geliebten Pfeife ,doch fehlte mir leider immer die Zeit im Dienst dazu. In unserem Team war er als ein sympathischer , netter und unkomplizierten Mensch bekannt und beliebt. Vor mir liegt ein Bild mit ihm und den Eschweger Johannisreiter , ein sehr schöne Aufnahme.
Auch wohnte ich ein paar Jahre mit Hr. Genthe im gleichen Mietshaus und er wusste nach ca. 25 Jahren immer noch den Namen meines Sohnes. Ich werde ihn stets in guter Erinnerung behalten und wünsche ihnen, liebe Trauerfamilie, viel Kraft für die nächste Zeit.
Barbara Gernand